Eure Majestäten, Räte
Die Ereignisse in Mathringen lassen schnelles Handeln notwendig erscheinen. Unabhängig von den Bestrebungen des Kanzlers können und werden der Stab des Reichsmarschalls keine militärischen Auseinandersetzungen zwischen Nascorern zulassen.
Auf Grundlage $ 5 der Reichsbulle befiehlt der Reichsmarschall das die bewaffneten Kräfte des Hauses Hagnov umgehend in ihre Burgen zurückkehren und dort verbleiben. Jegliche Fehde gegen die Stadt Radhorn wird als Hochverrat an König und Reich betrachtet und entsprechend der Bulle und des prinzlichen Edikts zum Strafrecht geahndet.
Ebenfalls wird dem Aufgebot der Stadt Radhorn untersagt militärisch gegen das Fürstenhaus Hagnov vorzugehen. Die Vertreter des Fürstenhauses die nun in Radhornschen Kerkern einsitzen sind umgehend dem Fürsten zu überantworten sofern ihnen kein Vergehen gegen Recht und Ordnung vorgeworfen werden kann. Sich im Dienste eines Fürstenhauses zu befinden und dessen Wünsche auszuführen kann aus unserer Sicht nicht als Vergehen bezeichnet werden. Nötigenfalls möge das Reichsgericht eingreifen.
An erster Stelle und dies sollten sich die beteiligten Parteien stets vor Augen halten, gilt es den inneren Reichsfrieden zu bewahren.
Um dies zu gewährleisten wird der Feldmarschall Stahlfaust umgehend mit allen entbehrlichen Mannen von der Ostgrenze abrücken. In Kronstadt werden diese Mannschaften aus dem Kontingent der stationierten Centra verstärkt und nach Mathringen ziehen.
Zeitgleich wird Legat Patrick O´Flaherty der Primavera-Legia von Euphis aus mit einer Centra nach Mathringen gehen um bis zum Eintreffen des Feldmarschalls Ruhe und Ordnung zu bewahren. Die Bürger Radhorns so wie der mathringsche Adel mögen bei allen unterschiedlichen, gar gegensätzlichen Interessen bedenken das eine Nichtachtung der königlichen Truppen und sei es nur ein einziger Gemeiner einer Nichtachtung königlichen Willens gleichkommt.
In der festen Überzeugung König und Reich gedient zu haben.
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