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Ein Saaldiener betritt den Plenarsaal, schlägt drei Mal mit seinem Zeremonienstab auf den Boden und verkündet laut

„ Erheben Sie sich für seine Majestät König Harmud von Nāscor“

Verehrte Kronräte

Ein vertrautes Thema ist der Grund dafür, dass ich heute erneut vor Euch spreche. Dabei geht es um die Mark Mathringen. Der falsche Hagnov, dessen Name ich hier nicht aussprechen will, wurde verbannt und seine Reden wurde aus dem Archiv dieser Hallen getilgt.

Nun beehrt uns ein wahres Mitglied der Familie Hagnov mit ihrer Anwesenheit, es handelt sich dabei um niemand anderes, als die Fürstin Aiela Hagnov persönlich. Nachdem ihrem Namen, durch einen Betrüger, Schaden zugefügt wurde, hat sie sich entschieden selbst hier im Rat für das Wohl des Reiches mitzuarbeiten.Ihrer Vorstellung hier vor dem Rat, durften wir ja bereits lauschen.

Doch bevor sie sich hier offiziell vorgestellt, bat sie mich in einer Audienz darum, von ihren Pflichten als Magistratin der Mark Mathringen entbunden zu werden. Ich habe mich entschieden diesem Wunsch zu zustimmen und sie damit von ihren Aufgaben entlastet.

Natürlich wirft dies auch bereits die nächste Frage auf und zwar wer ihr als Magistrat der Mark Mathringen nachfolgen soll. In Mathringen sind seit jeher die Adelsgeschlechter stark vertreten und üben einen grossen Einfluss auf die Geschicke der Mark aus. Diesem Umstand wurde Rechnung getragen, in dem die Könige von Nāscor ihre Magister stets aus den Reihen dieser ehrwürdigen Geschlechter ausgewählt haben.

In wenigen Tagen beginnen die ersten Wahlen für die Reichsoberen und damit auch für den ersten Reichskanzler. Dieser wird unter Umständen, zusammen mit dem Rat, eigene Vorstellungen betreffend der Verwaltung der Marken umsetzen wollen. Auch diese Tatsache, habe ich bei meiner Suche nach einem Nachfolger, einbezogen.

Auf Grund als dessen, was ich jetzt erzählt habe, ist meine Wahl auf den werten Konrad von Neuburg gefallen. Der Werte von Neuburg entstammt einem Adelsgeschlecht aus Mathringen und erfüllt auch sonst alle Voraussetzungen.

Werter Konrad von Neuburg erhebt Euch. Mit diesem Rat als Zeuge ernenne ich euch, bis zum Amtsantritt des Reichskanzler, zum Magistraten der Mark Mathringen. Ich wünsche euch für eure, wenn auch äusserst kurze Zeit als Magistrat, dass ihr das Wohl Mathringens und des Reichs zu mehren wisst.

Ohne grosse Umschweife gehe ich zum zweiten Thema meiner Ansprache über. Vermehrt wurde ich in letzter Zeit nach Handels- und Friedensverträgen und deren genauen Inhalt und Wortlaut mit den verschiedenen Nachbarstaaten Nāscors gefragt. Natürlich weiss ich, dass besonders in dieser Sachlage noch viele Fragen bestehen und ich werde mich zu diesem Thema noch sehr viel ausführlicher zu Wort melden. Derzeit sind meine Berater noch damit beschäftigt, die entsprechenden Sachverhalte zusammenzutragen, so dass ich dem Rat einen möglichst ausführlichen Bericht vorlegen kann. Es wird noch ein paar Tage benötigen, bis alle Dokumente zusammengetragen sind, also bitte ich die Ratsmitglieder um etwas Geduld.

Die zukünftige Aussenpolitik des Reiches, soll in den Händen des Reichsgesandten liegen und nicht in den Händen einzelner Kronräte. Also meine Damen und Herren, haltet Euch zurück. Schliesslich soll im Ausland nicht der Eindruck entstehen, dass Nāscor keine funktionierende Regierung besässe und das nun jeder tun und lassen kann, was immer ihm beliebt. Ein solcher Eindruck könnte nicht nur für Verwirrung im Ausland sorgen, sondern birgt auch reelle Gefahren für Nāscor. Haltet Euch diesen Umstand immer vor Augen!

Geduld ist in dieser Sache nicht nur eine Tugend, sondern eine Notwendigkeit.

Lang lebe Nāscor!

Seine Majestät begibt sich gemächlichen Schrittes in seine Loge und lauscht weiter den Reden der Kronräte

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am 03. Mrz 2011

Kommentare

Er ist der König, der absolutistische Herrscher unseres Landes, wenn nicht er, wer darf dann willkürlich handeln? – Thorsch Stahlfaust am 03. Mrz 2011
Sehr interessant eure Hoheit,mir legt ihr nahe die Magistratur niederzulegen, da Kronräte nicht Magistraten sein können, ja, unterrichtet mich, dass ihr mich entlassen müsst, nachdem ich euch über 20 Jahre treu gedient habe, und dann ernennt ihr einen Kronrat zum Magistraten? Was macht den Unterschied? Eure Hoheit, wie konsequent ist das denn? Gelten hier verschieden Auslegungen EURER Gesetze je nach Eurem Belieben? von Neuburg wird die Mark würdig vertreten, kein Zweifel .... – Fürstin Aiela Hagnov am 03. Mrz 2011
Darf ich auch an die Worte des Königs erinnern: "Doch eines ist klar, jene Magistraten, welche mir bisher bei der Verwaltung des Reiches halfen, können dem Kronrat erst beitreten, wenn sie ihre Magistratur niedergelegt haben." Dies gilt aber allem Anschein nach nicht für Verwalter, die erst ihre Magistratur erhalten haben, nachdem sie schon im Rate waren. Daher sehe ich auch keinen Grund, warum Sir Konrad nicht selbst die Verwaltung der Mark übernehmen könnte! – Lord Corleone am 03. Mrz 2011
verzeiht, Prinz wenn ich widerspreche ..des Königs worte:"Werter Konrad von Neuburg erhebt Euch. Mit diesem Rat als Zeuge ernenne ich euch, bis zum Amtsantritt des Reichskanzler, zum Magistraten der Mark Mathringen. Ich wünsche euch für eure, wenn auch äusserst kurze Zeit als Magistrat, dass ihr das Wohl Mathringens und des Reichs zu mehren wisst. – Seneca am 03. Mrz 2011
Werter Seneca, Sir Konrad hat den König schon richtig verstanden...Ziel ist es, dass Sir Konrad sein Amt als Magistrat bis zu den Wahlen weiter überträgt. – Soltan am 03. Mrz 2011
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